Synagoge Hohenschönhausen

Bezirk: Lichtenberg
Adresse vor 1945: Berliner Straße 91
Adresse heute: Konrad-Wolf-Straße 91, 13055 Berlin

In Hohenschönhausen lebten nicht viele Juden. Den Religionsunterricht besuchten junge Juden zunächst in Weißensee. Später wurde dieser in Privatwohnungen in Hohenschönhausen erteilt. Gleichwohl existierte in Hohenschönhausen eine kleine Synagoge. Unter dem Druck der Verfolgung durch die Nationalsozialisten bildete sich 1933 eine eigene jüdische Gemeinschaft in Hohenschönhausen. Einer ihrer herausragenden Mitglieder war der Arzt Victor Aronstein (1896-1945). Ende 1934 begann man, Gottesdienste von Privatwohnungen in die neu begründete Synagoge zu verlegen.
Diese wurde im Zuge der Novemberpogrome 1938 zerstört. Heute erinnert ein Gedenkstein an das einstige Gotteshaus.


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