Martin L.

Der Studienrat und promovierte Ingenieur wurde 1926 an die Technische Mittelschule Berlin berufen. 1934 wurde er als Jude von seinem Dozentenposten verdrängt. - In der Folgezeit wird L. anonym denunziert, er solle eine "arische" Freundin gehabt haben. Wahrscheinlich aufgrund dieser Behauptung wurde er 1936 zwangssterilisiert. Im März 1942 deportiert ihn die Gestapo von Berlin in das Ghetto von Piaski. Vermutlich wurde er dort ermordet.