Herbert Baum

Als Kind kam der 1912 in Posen (heute: Poznań) geborene Herbert Baum nach Berlin. Der gelernte Elektriker, der seine Ausbildung mit an der Technischen Mittelschule Berlin (vgl. Technische Mittelschule Berlin) erhielt, engagierte sich seit Mitte der 1920er Jahre in links gerichteten jüdischen Kinder- und Jugendorganisationen. Seit 1931 war er Mitglied des kommunistischen Jugendverbandes. In der NS-Zeit bildete er ein Netzwerk überwiegend aus jüdischen Anhängern der Arbeiterbewegung. Nach dem Anschlag auf den Ausstellungspavillon Lustgarten im Mai 1942, wurden Baum und die meisten seiner Mitkämpfer festgenommen und ermordet. Er selbst starb in der Haft am 11. Juni 1942 vermutlich durch Selbstmord.


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